Mühelos zugänglich und nutzbar

Dass Toiletten möglichst für alle Menschen mühelos zugänglich und nutzbar sind, dies liegt uns allen am Herzen. Schritt für Schritt arbeiten wir daran, lernen dazu und verbessern uns.

Folgend listen wir ein paar Aspekte, die für die Barrierefreiheit relevant oder unabdingbar sind.

Kontraste und Beschilderung

Abb. 1: Eingang visuell gut wahrnehmbar durch Farbkontrast; breiter flacher Weg zum Eingang.

Die taktile und visuelle Auffindbarkeit für Menschen mit sensorischen Einschränkungen, Blinde, sehbehinderte Menschen ist zu gestalten.


Helfen zur Orientierung:

  • visuelle Kontraste
  • unterschiedliche Bodenstrukturen, Sockel, Absätze (Bordsteine) als Wegbegrenzung
  • taktil erfassbare Kontraste für blinde Menschen

Zugang zum Eingang


Der Zugangsweg ist bauseitig entsprechend zu gestalten. Die Bewegungsfläche vor der Tür ist eben und höchstens für die Entwässerung geneigt.


Bewegungsflächen vor der barrierefreien Toilette

“Damit Mobilitätshilfen wie etwa ein Rollator oder Rollstuhl in greifbarer Nähe vor dem WC abgestellt werden können, muss eine ausreichende Bewegungsfläche um das WC gegeben sein. Bei einem barrierefreien WC muss eine Bewegungsfläche von 120 x 120 cm vor der Toilette gewährleistet sein.

Bei mobilitätseingeschränkten Personen wie etwa Rollstuhlfahrer oder Menschen mit einer Sehbehinderung sind höhere Abstandsflächen und Bewegungsflächen einzuhalten. So muss bei einem behindertengerechten bzw. rollstuhlgerechten WC eine Bewegungsfläche von 150 x 150 cm vor der Toilette vorhanden sein.”

Quelle: pflege.de

Wie ist es mit einer Rampe ?

Damit sie bequem von einer Person im Rollstuhl benutzt werden kann, soll eine Rampe unter anderem folgende Punkte erfüllen:
– ohne Quergefälle und mit maximal 6% Steigung
– am Anfang und am Ende der Rampe eine Bewegungsfläche von 150 cm x 150 cm zum drehen
– seitliche Aufkantungen von mindestens 10 cm
– ab 3 m Rampenlänge sind ergonomische Handläufe vorzusehen.

Mehr Hinweise zu Rampen auf https://nullbarriere.de/din18040-1-rampen.htm.

Eingangstür

Abstand zwischen Mittelachse Türgriff und dem nächsten Bauteil (hier VK Rampe) mind. 50 cm ??

Beschilderung muss 120-140 cm über der Oberkante vom Fertigfußboden liegen.
Achsmaß Drücker [ELIF fragen] (von Greifhöhen und Bedienhöhen) 85 cm über Oberkante Fertigfußboden

Türkonstruktion

  • Schließverzögerung wird empfohlen
  • Drückergarnituren [ELIF fragen] greifbar
    • Bogen- oder U-förmige Griffe
    • senkrechte Bügel bei manuell betätigten Schiebetüren
    • Greifbare Drehgriffe
  • Tür von außen entriegelbar

Auffindbarkeit

  • taktil erkennbare Tür und Rahmen
  • visuell kontrastierende Gestaltung


Türbeschlag

  • Höhe des Türgriffs (wo man anfasst): 85 cm
  • von außen abschließbar
  • mit gut greifbarem Dreh- oder Schiebeschloss zum Abschließen von Innen
  • evtl. Euro-Schlüssel

Bodenbeläge

rutschhemmend, R9 nach BGR 181

Sitz

Hinter dem Sitz ist eine Rückenstütze (Tiefe=15cm) anzubringen.

Die geeignete Toilettenschüssel
Bei der Auswahl eines barrierefreien WCs können Sie durchaus auch auf ein Standard-Sanitärobjekt zurückgreifen. Für Menschen, die noch mobil sind, reicht im Allgemeinen ein 55 cm tiefes Standardmodell aus. Für ein rollstuhlgerechtes WC wird eine Tiefe des WCs von 70 cm vorgeschrieben. In einigen Fällen kommen Rollstuhlnutzer jedoch genauso gut auch mit einer WC-Tiefe von 55 cm aus. Entscheiden Sie daher immer in Ihrem individuellen Fall und sitzen Sie am besten die verschiedenen Varianten Probe.

Quelle: pflege.de
  • Rückenstütze 55 cm hinter der Vorderkante des WC
  • Toilettendeckel als alleinige Rückenstütze ungeeignet

Entsorgungsautomatismen vom Sitzenden (?)

Stützklappgriffe

Befestigung Stützklappgriffe: Punktlast mind. 1 kN.

Kleiderhaken und Ablageflächen

in mindestens zwei Höhen. [welche Höhe ?]

Abfallbehälter

dicht und selbst-schließend, mit einer Hand zu bedienen.

Notrufanlage

  • visuell herausstechend
  • taktil erfassbar
  • Notruf vom Toiletten-Becken aus sitzend auslösbar
  • Notruf vom Boden aus liegend auslösbar

Barrierefreiheit

DSFT Kriterien Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer nach R2 PDF 1 Seite
DIN 18040-1 und DIN 18040-2 * – Planungsgrundlagen des barrierefreien Bauens PDF 65 Seiten
Siehe Seite 27, 5.3.3 Toiletten
Toiletten für alle PDF 3 Seiten

Wichte Informationsquelle zur Barrierefreiheit: nullbarriere.de.
Siehe das Menü links mit den Links zu DIN 18040-1, DIN 18040-2 und DIN 18040-3.

Euroschlüssel

www.dereuroschluessel.de

Links und Zitate mit freundlicher Erlaubnis von https://www.pflege.de/